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Generelle Schreibweise

Schriftbereich

Allgemeine Schreibweise

Ein Metahuen-Zeichen besteht meistens aus zwei, ab und zu auch aus drei Segmenten. (1> dem Zeichen, (2) dem Vokalstreifen und dem (3) Ergänzungsstreifen. (2) entfällt, falls Metahuen als reine Lautschrift verwendet wird.
(3) rückt dann an die Stelle von (2). Der Ergänzungsstreifen ist immer vorhanden, auch wenn er leer bleibt.
Der Abstand zwischen zwei vollständigen Metahuen-Zeichen entspricht dem Abstand zwischen dem eigentlichen Zeichen und dem ersten oder einzigen Streifen.
Die grünen Flächen sind im Zeichenbereich stets ausgefüllt. Wird ein Zeichen z. b. in Stein eingemeisselt, sind die grünen Flächen vertieft. Eine grüne Fläche ist ein Großquadrat. Großquadrate können freistehend ausgefüllt werden.
Die gelb markierten Flächen sind ein Rechteck. Das Rechteck darf nur ausgefüllt werden, wenn es mit einer Längskante an ein ausgefülltes Großquadrat angrenzt, jedoch nie freistehend.
Die roten Flächen, das Kleinquadrat, dürfen nie ausgefüllt werden, ebensowenig wie die Trennbereiche zwischen Zeichen und Streifen.
Die schwarzen Linien können eingezeichnet bzw. eingemeisselt werden, allerdings nicht sonderlich dick bzw. tief.

Lautschrift

Die Lautschrift besteht aus Zeichen und Ergänzung:

"kitara":

Die Vokale aus "kitara" sind für das klaatianische übliche Langvokale, daher bleiben die Ergänzungsstreifen leer.
Das "a" aus "klaat" wird durch den Längestreifen oben rechts von dem Zeichen gedehnt.

"klaat":

Das "a" aus "klaat" wird durch den Längestreifen oben rechts von dem Zeichen gedehnt.

"gustaf":

Der Name "gustaf" enthält gleich zwei Laute, die nicht im Klaatianischen vorkommen und daher auch nicht verschriftet sind: [g] und [f]. Allerdings existieren [k] und [v]. Der Punkt am oberen Ende des Ergänzungsstreifens kehrt die Stimmhaftigkeit des vorangegangenen Zeichens um - auf diese Weise wird aus "kustav" "gustaf". Es ist erlaubt, auch Laute, die sowohl in der stimmhaften als auch in der stimmlosen Variante vorhanden sind - etwa [b] und [p] - durch die punktierte Version des gegensätzlichen Zeichens darzustellen, sofern die verwendete Schreibweise innerhalb eines Textes konsequent durchgehalten wird.

Silbenschrift

Diese Variante von Metahuen wird eher selten eingesetzt. Das Klaatianische hat eine starke Tendenz zu leichten Silben, die lediglich aus einem Konsonanten und einem Vokal bestehen - allerdings kommen geschlossene Silben zu häufig vor, um die ständige Verwendung einer Silbenschrift für praktikabel zu halten.
Sehr selten jedoch sind Silben mit einem komplexen Anfang und Ende, wie sie häufig im Deutschen vorkommen, etwa in Tratsch. Die bekannteste Ausnahme des klaatianischen dürfte wohl der Name klaat selbst sein, der durch seinen schweren Anfang und den unüblichen Langvokal auffällt.

Die Silbenschrift besteht aus Zeichen (nur Konsonanten, logischerweise), einem Vokalstreifen und dem Ergänzungsstreifen:

"kitara":

In den Vokalstreifen stehen die Zeichen für [i] und [a].

"kitaara":

In diesem (nicht vorkommenden) Wort wird die Dehnung des zweiten Vokals mittels des bekannten Längestrichs im Ergänzungsstreifen realisiert. Es ist wichtig, daß der Ergänzungsstreifen stets freigehalten wird, selbst wenn im gesamten Text keinerlei Ergänzungszeichen benötigt werden!

"gaa":

Angenommen, die nicht-native Silbe gaa muss geschrieben werden. Das Problem ist, daß der Ergänzungsstreifen jetzt sowohl die Punktierung des Konsonanten als auch die Dehnung des Vokals aufnehmen muss - Punkt und Strich befinden sich aber auf der selben Position. In diesem Falle wird der Dehnungsstrich einfach geteilt und an seiner Stelle zwei Punkte dargestellt.

Zusammenfassung

Metahuen dient einzig und allein als Dekorativschrift für kleinere und herausragende Textmengen, beispielsweise der Autorenname auf einem Buch, der Name auf einem Grabstein oder der Name einer Stadt. Keinesfalls verwendet werden darf Metahuen etwa für Gefahrenzeichen oder längere Texte!
Die Lautschrift wird die bevorzugte Variante sein, vor allem für ganze Sätze, da die Affixe des Klaatianischen aus größeren Silben als nur Konsonant-Vokal bestehen.
Die Silbenschrift eignet sich eher für einzelne Worte, mit einer einfachen Silbenstruktur, wie z. B. der Vorname hadanite. Keinesfalls aber dürfen beide Varianten nebeneinander verwendet werden - um hadanite marasek zu schreiben, muss entweder die Lautschrift benutzt werden, oder (was begrenzt erlaubt ist) der Vokalstreifen des abschliessenden [k] leer gelassen werden.

Verantwortlich: Hadanite Marasek

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