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Lebensumgebung

Die wichtigen Planeten der Terraner sind stark verstädtert und vor allem überbevölkert. Natürliche Umgebungen gibt es nur noch in Reservaten. Diese können allerdings recht ausgedehnt sein und sind nur zahlendem Publikum zugänglich.
Gerade auf den Planeten des Äußeren Rings findet man weite Landstriche, die noch von der ursprünglichen Wildnis bedeckt sind.

Raumstationen

Grosse bewohnte Raumstationen finden sich vor allem in den Systemen des Kerngebiets und an strategisch wichtigen Punkten im Mittleren Ring. Sie dienen meist einem bestimmten Zweck, reine Wohnstationen oder komplette Raumstädte sind selten.
Auf den Stationen herrscht ein Tag- und Nachtzyklus, der von der Länge her an eine Umdrehung der Erde angepasst ist.

Boden

Die Menschen leben überwiegend in Städten, die auf den Planeten des Kerns gewaltige Ausmaße angenommen haben. Im Mittleren Ring findet man immer noch grosse Städte, allerdings auch ländlich geprägte Zonen. In den Randbereichen des Äußeren Rings sind üblicherweise nur kleine Städte innerhalb einer weiten Wildnis zu finden.
Die durchschnittliche terranische Stadt übertrifft ihr Kooperativenpendant für gewöhnlich bei weitem, sowohl die Größe als auch die Einwohnerzahl betreffend. Da es den Terranern an administratorischem Talent mangelt, sind die meisten Städte in einem für Kooperativenverhältnisse schlechten Zustand. Typische Probleme sind Transport, Umweltverschmutzung und Kriminalität sowie unkontrolliertes Bevölkerungswachstum.
Vor allem in den Kerngebieten bauen die Terraner sehr hohe Städte, bestehend aus mächtigen Gebäuden, von denen teilweise schon ein einzelnes so viel Raum bereitstellt wie eine durchschnittliche Stadt der Kooperative. Meistens sind sie auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden, so daß mehrere Stadtbereiche entstehen. Der eigentliche Boden liegt meist in ständiger Dunkelheit. Hier unten leben diejenigen, die von der Gesellschaft ausgestossen worden sind - vor allem Menschen, die das Leben auf den höheren Etagen nicht mehr bezahlen können.
Im Allgemeinen führt nur ein Weg von hier heraus: freiwillige Verpflichtung bei den terranischen Streitkräften.
Es gibt kein Gesetz ausser dem des Stärksten auf den unteren Ebenen. Mitglieder der Kooperative sollten diesen Bereich unbedingt meiden, da in Notfällen keine Hilfe von den Sicherheitsbehörden der Terraner zu erwarten ist!
Auf den höheren Ebenen ist die Umgebung schrill, bunt und laut. Die Flut von äußeren Reizen übersteigt das Niveau einer typischen Umgebung der Kooperative bei weitem. Für die meisten Besucher wird es zunächst schwer sein, wichtiges von unwichtigem zu trennen - etwa 95 % der Informationen bestehen aus kommerzieller Werbung und sind absolut unwichtig.
Besucher, die zum ersten Mal auf einer terranischen Welt sind, sollten daher nicht ohne erfahrene Begleitung unterwegs sein. Für den Anfang kann es auch helfen, mittels des Körperkontrollimplantats die Leistung der Sinne drastisch zurückzuschrauben, und sie graduell wieder zu erhöhen, bis man sich an die hohe Reizüberflutung gewöhnt hat.
Ein gewisses Mißtrauen gegenüber den Bewohnern ist ebenfalls angebracht. In den dunkleren Bereichen einer Stadt gibt es oft genug Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben und bereit sind, zu töten, um das zu erhalten, was jemand anderes am Körper trägt. Unnötig zu sagen, daß derlei Bereiche nur in größerer Zahl und mit ausreichender Bewaffnung zu betreten sind; am besten aber ist es, sie ganz zu meiden. Aber auch auf den hellen Ebenen gibt es genügend Kriminelle, die sich ihren Lebensunterhalt durch Taschendiebstahl oder ähnliche Vergehen sichern.

Transport

Eine öffentlich zugängliche Transportinfrastruktur ist selten in ausreichendem Maße vorhanden, wenn überhaupt, und ist daher meistens überlastet. Aus Sicherheitsgründen sollten Besucher grosse Menschenmassen meiden und daher auch auf den Gebrauch des öffentlichen Transports verzichten.
Der Individualverkehr ist auf den terranischen Welten weitas geringeren Einschränkungen unterworfen als im Gebiet der Kooperative. Es besteht die Möglichkeit, einen persönlichen Fahrdienst, das Taxi, in Anspruch zu nehmen oder selber ein Fahrzeug zu steuern.
Auf den Welten mit größeren Präsenzen unterhält die Kooperative selbst einen Fuhrpark an Schwebefahrzeugen. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit sollten gut ausgelastete Mehrpersonentransporter verwendet werden, für besondere Gelegenheiten wie z. B. Kurierfahrten stehen auch Fahrzeuge für den individuellen Gebrauch bereit.
Der Luftraum ist streng reglementiert, um Unfälle zu vermeiden. Es gibt verschiedene Ebenen, auf denen man sich bewegen darf. Die höheren Ebenen sind generell weniger frequentiert, allerdings auch weitaus teuerer.
Es wird eine terranische Fluglizenz benötigt, um am Luftverkehr teilnehmen zu können.

Verantwortlich: Hadanite Marasek

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