Die Klaatianische Allianz gehört zu den mächtigsten Staaten, die je während der Geschichte der Summe des Lebensraumes existiert haben, und hat mit knapp 3000 Jahren definitiv am längsten exisitert.
(Hauptartikel: Gründung der Klaatianischen Allianz)
Die Klaatianische Allianz ging hervor aus den Klaatianischen Dissidenten, die nach Ende des Überseekrieges nach Klaat zurückkehrten und von Hasvativa begleitet wurden, die den Wirren des Machtkampfes um die Nordlande zu entkommen suchten. Da dazu fast die gesamte wissenschaftliche Elite gehörte - allen voran die Entwickler der Atombombe - konnte die Klaatianische Allianz schnell von keiner anderen Macht mehr angefochten werden. 40 Jahre nach Gründung der Klaatianischen Allianz war der gesamte Planet unter ihrer Kontrolle.
Die Klaatianische Allianz trieb die Erforschung des Weltraums voran und liess schliesslich als erstes den vierten Planeten des Shaterach-Systems kolonisieren. Von dort ausgehend wurde, nach Entdeckung des Kudam-Raum-Prinzips die Expansion in den Weltraum begonnen. Mit weiterer Ausdehnung entglitt der Allianz nach 200 Jahren jedoch mehr und mehr die Kontrolle über entlegene Raumbereiche, und private Organisationen, die Grosskooperativen des Raumzeitalters, traten in den Randbereichen an ihre Stelle.
(Hauptartikel: Kernkonflikt)
Die Grosskooperativen verlangten schliesslich unbeschränkten Zugang zu den nach wie vor unter der Kontrolle der Allianz stehenden Kernbereichen, den Klaatianischen Systemen. Langfristig sollte die Allianz ganz verschwinden. Die Weigerung der Allianz, auf die Forderung der Kooperativen einzugehen, führte schliesslich zum Kernkonflikt mit der Transportgrosskooperative. Der Konflikt führte nach Jahren schliesslich nur zur Festschreibung des status quo, der beide Parteien auf ihre jeweiligen Bereiche beschränkte.
Mittlerweile hatten die Kodran das Interesse an der Allianz verloren und kümmerten sich um ihre eigenen Belange; letzlich wurde die Allianz von den Hasvativa für die Hasvativa dominiert, während die Kodran ihre alten Imperien und mithin ihre ewigen Kriege aufleben liessen. Diese Entwicklung wurde von den Grosskooperativen gefördert, die von der Arbeitskraft der Kodran abhängig waren und sich mit wechselnden Bündnissen und Intrigen die Gunst der jeweils Herrschenden sicherten, während die Kernsubstanz der Allianz geschwächt wurde.
(Hauptartikel: Der Feldzug des Gerichts)
Ein letztes Mal trat die Klaatianische Allianz hervor, als Prospektoren die Erde entdeckten und der Planet als Geschütztes System gemäss des Vertrages von Haresha eingestuft wurde. Der Kontakt mit der menschlichen Kultur jedoch inspirierte einige Hasvativa zu Fantasien von einem göttlichen Strafgericht. Die Bewegung des Gerichts bekam mehr und mehr zulauf und richtete sich gegen die korrupten Grosskooperativen, die längst jeden Aspekt des Lebens ausserhalb der Klaatianischen Systeme kontrollierten. Insgeheim unterstützte die Allianz das Gericht, zumindest durch Duldung, um die Position der Kooperativen zu schwächen.
(Hauptartikel: Der Grosse Zusammenbruch)
Der Feldzug endete schliesslich in der nahezu vollständigen Ausrottung der Kodran, mit dem Ziel, den Grosskooperativen die industrielle Produktionsgrundlage zu entziehen. Alleine die Klaatianische Allianz war bis dahin durch weitreichende Mechanisierung unabhängig geworden; obwohl sie anboten, ihre Technologie zu teilen, wollten die Grosskooperativen das nicht hinnehmen und griffen den Heimatplaneten der Hasvativa selbst an. In den Kämpfen wurde der Planet vollständig zerstört. Mit dem Grossen Zusammenbruch fiel die Zivilisation der Hasvativa und die Spezies selbst starb sukzessive aus, bis schliesslich nur noch eine stabile Population auf Shaduk übrig blieb.