Der Grosse Zusammenbruch ist das Ende der interstellaren Hochzivilisation der Hasvativa. Die gesamte Spezies der Kodran wurde ausgelöscht, von den Hasvativa überlebte nur eine kleine Population auf Shaduk.
Die Ursache des Grossen Zusammenbruchs ist das Massensterben der Kodran, verursacht durch eine Biowaffe, die von dem Gericht eingesetzt wurde, um den Grosskooperativen ihre industrielle Basis zu entziehen. In der Tat war dadurch fast die gesamte Produktionskapazität der Hasvativa zerstört.
Alleine die Klaatianische Allianz verfügte auf der Hauptwelt über genug vollautomatisierte Produktionsanlagen, um ihr Überleben zu sichern.
Die Regierung auf Jarepa bot den Grosskooperativen an, die eigenen Ressourcen auszuweiten, um das langfristige Überleben der Zivilisation zu sichern. Die Grosskooperativen behaupteten jedoch, dass die Allianz gegen den Frieden von Haresha und das Gericht unterstützt habe, um sich eine Machtposition zu sichern. Sie forderten daher die Übergabe des Planeten Jarepa und aller dort befindlichen Produktionsstätten. Die Allianz lehnte diese Forderung ab.
Die Grosskooperativen zogen ihre immer noch gewaltigen Reserven zusammen und griffen den Hauptplaneten mit einer vereinten Streitmacht an. Daraus entsponn sich eine der gewaltigsten Raumschlachten der gesamten Geschichte, aus der kein Sieger hervorging. Die Grosskooperativen wurden geschlagen, jedoch wurde im Verlauf der Schlacht die Klaatorbitalstation insoweit beschädigt, als dass sie ihren Orbit verlor und auf der Oberfläche des Planeten einschlug. Damit war das Zentrum der hasvatischen Zivilisation vernichtet, und mit ihm jede Hoffnung auf einen Neuaufbau.
Das gesamte Raumgebiet der Hasvativa verfiel in einen Bürgerkrieg um die letzten technologischen Güter. Die Kämpfe beschleunigten den Untergang jedoch nur noch. Einige sehr skrupellose Hasvativa kamen auf die Idee, Tsakat zu erobern, um die Menschen zu versklaven, wurden jedoch von dem Kreis der Eingeweihten zurückgeschlagen. Der zweite sichere Hafen war Shaduk, der bis dahin eine Domäne der Haturatisten gewesen war. Die dortigen Bewohner überstanden den Zusammenbruch unbeschadet und nahmen noch einige Flüchtlinge auf. Jedoch ging von Shaduk keine neue Zivilisation mehr aus.
Der Grosse Zusammenbruch beendete das Zeitalter der Hasvativa und machte den Weg frei für den Aufstieg der Erde. Die Berichte, die zu den Eingeweihten gelangten, brachten sie dazu, das Sol-System rigeros abzuschotten und alle Bemühungen darauf zu verwenden, das System sicher zu halten. Dadurch gerieten alle laufenden Projekte auf der Erde selbst ins Hintertreffen. Die Eingeweihten selber stritten sich in der Folge um die korrekte Behandlung der Menschheit; aus den Streitigkeiten gingen die Isolationisten, die sich nicht in die menschliche Entwicklung einmischen wollten, als Sieger hervor und blieben es über Jahrhunderte hinweg.
Auf Shaduk überlebten die Hasvativa zwar, da der Planet aber in eine Eiszeit fiel, konnten sie keine grössere Zivilisation aufrecht erhalten oder gar in den Weltraum zurückkehren.
Der Planet Jarepa wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Einschlag der Klaatorbitalstation löste ein Massensterben aus und zerstörte die meisten historischen Zeugnisse der Hasvativa. Zu Zeiten der Jarepatitava ist der Planet lediglich eine kalte Ödnis, die nur von niederen Pflanzen und kleinen Tieren bewohnt wird. Die charakteristischen Landschaften der Geschichte der Hasvativa sind zerstört.