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Erdregierung

Die Erdregierung ist eine der dominanten Mächte der Mittleren und Neuen Zeit. Sie beherrscht die Terranische Autorität.

Geschichte

Die Auflösung der Weltregierung

Im Jahre 2232 beschlossen einflussreiche Konzerne aus dem Gebiet der um die Erde herum entstandenen Kolonien der zu diesem Zeitpunkt weitgehend handlungsunfähigen Weltregierung, die bis dahin die Erde und offiziell auch ihre Kolonien regiert hatte. Anstatt jedoch unabhängig zu werden / bleiben errichteten die Konzerne ihren eigenen Staat, in dem sie sich weitreichende Privilegien sicherten. Der Staat sicherte die öffentliche Ordnung und vor allem die Eigentumsrechte der Oberschicht. Als Besonderheit legten sie den Staat so an, dass die mächtigsten Konzerne stets offiziell Teil der Legislative waren, in einer Art "Upper House" ohne demokratische Legitimierung.

Die Doktrin der Erdherrschaft

Die Erdregierung konsolidierte die Kolonien im Umfeld der Erde (auch jene, die nicht an der Auflösung der Weltregierung beteiligt waren). Daraus entwickelte sich die "Doktrin der Erdherrschaft", die die Oberherrschaft der Erdregierung über alle Kolonien der noch laufenden Grossen Expansion vorsah. Die verarmten Unterschicht der überbevölkerten Kernwelten bot eine schier unerschöpfliche Quelle für neue Truppen. Um die Feldzüge zu finanzieren, richtete die Erdregierung die Kriegsbörse ein.
Den Veteranen der frühen Feldzüge wurden Gebiete auf den eroberten Planeten zugesprochen. Dadurch entstand um die Kernwelten der Stählerne Gürtel, eine industrialisierte und militarisierte Zone.

Der Krieg gegen die anderen Mächte

2456 beschloss die Erdregierung, die Diaspora zu "befrieden". Da sich die Diaspora jedoch heftig wehrte, wurde der Feldzug abgebrochen. Diese Auseinandersetzung ging als der Siegerlose Krieg in die Geschichte ein und konsolidierte die Diaspora als neuen Machtblock.
Um diesen erfolglosen Kampf zu kompensieren, rückte die Erdregierung gegen die Neuropäer vor. Die Neuropäer konnten weniger Widerstand leisten, und verloren daher einige ihrer Welten. Letzlich konnten die Neuropäer jedoch auch nicht erfolgreich erobert werden, daher beschloss die Erdregierung, zunächst die gegen Ende der Grossen Expansion entstandenen Kolonien des Äusseren Rings zu erobern.

Die Jarepatitava

Bei Aliset traf die Erdregierung auf die Grosskooperative der Jarepatitava. Der erste Konflikt stellte die Krise von Aliset dar, es blieb jedoch bei einer Krise, da beide Mächte auf einen grossen Krieg nicht vorbereitet waren. In der Folge stützte die Erdregierung heimlich andere Parteien, die gegen die Jarepatitava kämpften; die Organisation der Himmlischen Krieger schaffte es immerhin, die Hauptstadt der Jarepatitava zu zerstören und ihrer Flotte bei Hatach empfindliche Schäden zuzufügen, wurde jedoch von Jarepatitava ausgelöscht.
Die nächste Chance bot sich, als Fragen der Nachfolge die Grosskooperative an den Rand eines Bürgerkriegs brachten. Die Erdregierung unterstützte Belian Sarotek bei seinem Bestreben, mit dem Harat-Dalhadred aus der Grosskooperative auszutreten. Von Harat ausgehend drang die Erdregierung jedoch bis nach Omtat Siat vor. Dort wurde sie geschlagen und in der Folge bis an den Stählernen Gürtel zurückgedrängt. Mit dem Kriegseintritt der Diaspora und der Neuropäer war ihr Schicksal besiegelt.

Das Ende der Erdregierung

Den Wettlauf zur Erde gewann die Grosskooperative der Jarepatitava, da sie mit dem Kommandanten des ihr zugewandten Segments des Stählernen Gürtels einen Seperatfrieden aushandelte, der einen Korridor in die Kernwelten öffnete. Dort destabilisierten die Jarepatitava die Gesellschaftsordnung, in dem sie die Unterschicht mehrerer Planeten mit Waffen ausstattete. Schliesslich ergaben sich die Kernwelten aus lauter Angst vor der Rache der Unterschicht. Mit der Eroberung der Erde 2627 endete die Herrschaft der Erdregierung. Die Konzerne wurden zerschlagen und ihr Vermögen beschlagnahmt. Die Gebiete wurden zwischen den beteiligten Mächten aufgeteilt; gemäss des Seperatfriedens blieben einige Systeme unabhängig.